Nr. Three

Wir brauchen keinen Dresscode
Wir sind ’ne Bank, wir sind kompetent,
das sieht man nicht nur am Ergebnis.
Auch wenn hier keiner täglich fragt:
„Ist das Sakko jetzt ein Erlebnis?“
Wir brauchen keinen Dresscode-Plan,
kein Modebuch im Intranet.
Wir merken meistens ganz allein,
was heute passt und was eher nicht.
Denn zwischen Meeting, Kundentermin
und kurzer Runde am Kaffee
liegt manchmal nur ein Hemd dazwischen
und ein sehr bewusstes „Nee“.
Wir brauchen keinen Dresscode,
wir haben doch Verstand.
Wir zeigen, wer wir sind,
mit Kopf, mit Herz, mit Hand.
Wir leben miteinander,
das sieht man irgendwie.
Dem Anlass entsprechend,
mit Stil und Sympathie.
Flip-Flops? Nein, das wirkt im Meeting
doch etwas sehr nach Baggersee.
Die kurze Hose meint es ehrlich,
doch der Kundentermin wirkt irritiert.
Wenn das Shirt mehr Druck aufbaut
als unser Monatsreporting, wird’s spannend.
Zerrissene Hosen? Eher nein,
auch wenn der Look nach Freiheit klingt.
Und wenn das Hemd mehr Party ruft
als „Guten Tag, wir kümmern uns“,
dann ist das sicher Ausdrucksstärke,
nur vielleicht nicht ganz bei uns.
Wir brauchen keinen Dresscode,
wir haben doch Verstand.
Wir zeigen, wer wir sind,
mit Kopf, mit Herz, mit Hand.
Wir leben miteinander,
das sieht man irgendwie.
Dem Anlass entsprechend,
mit Stil und Sympathie.
Doch bitte nicht zu streng, mein Freund,
wir sind kein Anzug-Museum.
Die Krawatte darf gern Pause machen,
wir kriegen’s auch ohne sie hin.
Ein steifer Kragen macht noch lang
aus niemandem Genie.
Und Kompetenz erkennt man selten
nur an Seidenstrategie.
Sneaker? Ja, wenn’s sauber passt.
Bluse? Klar. Pullover? Fein.
Hauptsache, man kommt in den Raum
und alle denken: „Passt hinein.“
Wir brauchen keine Modepolizei,
kein heimliches Textilgericht.
Kein Flur, der flüstert: „Mutig, mutig“,
während jemand freundlich spricht.
Und spricht es jemand freundlich an,
dann fällt hier kein Gesicht.
Wir nehmen’s sportlich, ändern’s locker,
mehr Drama braucht es nicht.
Wir brauchen Augenmaß und Haltung,
ein bisschen Charme, ein bisschen Blick.
Nicht overdressed, nicht unterirdisch,
einfach sauber, passend, schick.
Wir brauchen keinen Dresscode,
wir haben doch Verstand.
Wir zeigen, wer wir sind,
mit Kopf, mit Herz, mit Hand.
Wir leben miteinander,
im Team und vis-à-vis.
Dem Anlass entsprechend,
mit Stil und Sympathie.
Wir sind ’ne Bank, wir sind kompetent,
das zeigen wir ganz klar:
Nicht durch Regeln bis zur Socke,
sondern dadurch, wie man da war.
Dem Anlass entsprechend,
nicht steif und nicht zu frei.
So sieht Vertrauen aus,
und wir sind gern dabei.
Nr Two

Mittwochmorgen, Blick noch weich,
doch der Kalender ruft.
Im Atrium riecht’s nach Aufbruch
und nach frischer Meeting-Luft.
Die Stühle frei, das ist ein Zeichen,
wir nehmen’s sportlich, fast galant.
Nur einer sucht noch die Unterlagen
und hält dabei den Kaffee in der Hand.
Moderationskarten liegen bereit,
als wär’n sie kleine Rettungsboote.
Wir sammeln Ziele, Fragen, Wünsche
und vielleicht noch eine Anekdote.
Wir sitzen alle an einem Tisch,
mal mit Plan und mal symbolisch.
Wir sitzen alle an einem Tisch,
halb produktiv, halb philosophisch.
Einer pitcht, zwei nicken mit,
drei denken: „Klingt erstaunlich frisch.“
Und am Ende zählt genau das hier:
Wir sitzen alle an einem Tisch.
People & Culture kommt dazu,
mit Lächeln und mit Haltung.
Sie sagen: „Team ist kein Zufall,
Team ist tägliche Gestaltung.“
Wir reden offen, meistens klar,
manchmal auch elegant daneben.
Doch wenn wir zusammen dranbleiben,
fängt sogar ein Flipchart an zu leben.
Ein Punkt geht rein, ein Punkt geht raus,
ein Punkt macht kurz Theater.
Und wenn’s zu wild wird, sagt jemand trocken:
„Den klären wir dann später.“
Wir sitzen alle an einem Tisch,
mal mit Plan und mal symbolisch.
Wir sitzen alle an einem Tisch,
halb produktiv, halb philosophisch.
Einer fragt: „Wer nimmt das mit?“
zwei schauen kurz verdächtig frisch.
Doch am Ende grinst der ganze Raum:
Wir sitzen alle an einem Tisch.
Wir haben Stifte, Karten, Kaffee,
und sehr viel guten Willen.
Manchmal muss man große Themen
erst in kleine Zettel füllen.
Und wenn der Tag mal schief beginnt,
dann rücken wir die Stühle ran.
Denn Arbeit macht mehr Spaß,
wenn man zusammen lachen kann.
Wir sitzen alle an einem Tisch,
nicht immer still, doch ziemlich ehrlich.
Wir sitzen alle an einem Tisch,
und irgendwie wird’s dadurch herrlich.
Mit Unterlagen, Mut und Witz,
im Atrium, ganz typisch wir.
People & Culture nickt zufrieden:
Genau so wächst ein gutes Team hier.
Wir sitzen alle an einem Tisch,
das ist kein Spruch, das ist der Trick.
Wir gehen gemeinsam aus dem Raum
mit einem ziemlich guten Blick.
Nr One

Lyrics
Wir hatten einen Workshop,
also Stifte, Luft und Licht.
Dazu sehr viele Post-its
und sehr wenig Endbericht.
Ein Filter sollte klären,
was nun rein soll oder raus.
Doch nach fünf Minuten sah es
schon erstaunlich farbig aus.
Cool, aber nicht der Pool,
sagten wir mit ernster Stirn.
Cool, aber nicht der Pool,
das bleibt jetzt erstmal im Gehirn.
Ist die Idee auch ziemlich nice,
sie schwimmt hier nicht sofort.
Cool, aber nicht der Pool,
wir parken sie am Themenort.
Der erste Pitch war mutig,
der zweite sehr konkret.
Der dritte kam von hinten links
und war etwas verspätet.
Die Erwartungshaltung lächelte
und setzte sich dazu.
Wir nickten professionell
und taten alle sehr tabu.
Dann sagte jemand: Guter Punkt,
ein anderer: Nicht jetzt.
Und plötzlich war der Parkplatz
bis zum Rand komplett besetzt.
Cool, aber nicht der Pool,
sagten wir mit ernster Stirn.
Cool, aber nicht der Pool,
das bleibt jetzt erstmal im Gehirn.
Ist die Idee auch ziemlich nice,
sie schwimmt hier nicht sofort.
Cool, aber nicht der Pool,
wir parken sie am Themenort.
Es klebte was am Whiteboard,
es klebte was am Schuh.
Ein Post-it hing am Fenster
und schaute uns nur zu.
Die Diskussion war kreativ,
mit leichter Kurvenlage.
Und jeder hatte mindestens
noch eine Anschlussfrage.
Der Filter war am Ende
nicht hart, doch sehr bemüht.
Der Parkplatz voller Themen
hat leise aufgeblüht.
Und falls uns jemand fragt,
was dieser Satz bedeuten soll:
Cool, aber nicht der Pool,
das klingt doch ziemlich toll.

